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ROBIN GOOD

Gemeinsam stark für Kinder!

ROBIN GOOD ist der Familienfonds von Caritas und Diakonie in Bonn und der Region. Gemeinsam unterstützen wir in Armut lebende Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Mit unseren Hilfen tragen wir dazu bei, dass sich die soziale, seelische und gesundheitliche Situation von Kindern in prekären Lebensverhältnissen verbessert.

Aktuelle Themen

Die Mitarbeitenden von Caritas und Diakonie begegnen täglich Familien in großer Not. Mit einer Förderung durch den ROBIN GOOD Familienfonds werden Kinder, Jugendliche (i. d. R. im Alter bis zu 21 Jahren) und Familien in Not – aus Bonn und dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis – konkret und unbürokratisch unterstützt. Dies kann in Form von Einzelfallhilfen oder als Förderung von Projekten und Aktivitäten geschehen.

Aktuelle Themen

Schulstart mit ROBIN GOOD

Familienfonds hat über 400 Kinder aus Bonn und der Region mit Schultaschen ausgestattet

Lange bevor im Frühjahr der erste Aufruf veröffentlicht wurde, fragten Eltern bei den Sozialberatungs­stellen von Diakonie und Caritas nach Schultaschen für ihre künftigen Schulkinder. Und auch in diesem Jahr konnten die Hoffnungen wieder erfüllt werden: Verlässlich, wie schon in den vielen Jahren vorher, stattete der Familienfonds Robin Good von Diakonie und Caritas in diesem Sommer fast 450 Kinder mit Schultaschen der Kölner Firma Fond of aus. Zusätzlich konnten 50 Schulranzen aus den Mitteln das Kölner Tatort-Vereins vergeben werden.

„Der Einschulung eines Kindes ist für Familien nach wie vor ein Kraftakt“, wissen Diakonie-Chef Ulrich Hamacher und Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider. „Im Schnitt müssen Familien mehr als 200 Euro für die Erstausstattung einplanen. Oftmals wirkt es so, als seien die nötigen Investitionen ein Fass ohne Boden. Ist die Liste abgehakt, folgen weitere Posten wie Kopiergeld, Klassenkasse und Büchergeld.

Damit die Einschulung der Kinder nicht zum finanziellen Ruin führt, ruft Robin Good Jahr für Jahr für Spenden zum Schulstart auf. Viele beteiligen sich: Privatpersonen, Unternehmen aber auch Schulklassen machen mit, die – sofern das eine Pandemie nicht verhindert – Spendenläufe oder Kuchenverkäufe zugunsten des Familienfonds organisieren. „Wir danken unseren Spenderinnen und Spendern und dem Unternehmen Fond of, die uns die Schultaschen zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung stellen“, unterstreichen Hamacher und Schneider und wünschen allen Kindern einen tollen Start in dieses Schuljahr, das hoffentlich weniger Einschränkungen vorhält und stattdessen vielmehr erinnernswerte Erfahrungen bringt.

ROBIN GOOD – Schnelle Hilfe, die ankommt

Corona-Not gelindert – 3.057 Mal mit Lebensmittelgutscheine und Soforthilfen

Diese Hilfe kommt an – im Jahr 2020 gleich 3.057 Mal. Denn das ist die genaue Anzahl der Kinder, die der Familienfonds ROBIN GOOD im vergangenen Jahr erreichen konnte, nachzulesen im Jahresbericht des Familienfonds, den die beiden Verbände, Caritas und Diakonie jetzt herausgegeben haben. Insgesamt standen ROBIN GOOD im vergangenen Jahr 283.432,73 Euro an Mitteln zur Verfügung. Gerade in Corona-Zeiten hat sich das Prinzip von schneller, unbürokratischer Hilfe bewährt. Besonders mit der Aktion „ÜberlebensMittel“ konnte die Not vieler Familien gelindert werden.
„Durch die Pandemie haben benachteiligte Kinder und Jugendliche besonders gelitten“, berichten Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider und Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Hamacher. “Die Auswirkungen mehrerer Lockdowns trafen insbesondere Familien, die ihre Kinder wegen fehlender technischer Ausstattung oder Fertigkeiten nicht zu Hause unterrichten konnten. Kurzarbeit, wegfallende Minijobs oder Arbeitslosigkeit haben die Situation verschlimmert. ROBIN GOOD konnte mit der Corona-Aktion „ÜberlebensMittel“ bedürftigen Familien schnell helfen“, so Schneider. Fast 3.000 Lebensmittelgutscheine habe ROBIN GOOD an mehr als 1.700 arme Kinder verteilt. Unterstützt wurde die Aktion großzügig von der Aktion Mensch.
Mit weiteren Soforthilfen hat ROBIN GOOD weitere 524 Kinder erreicht. Allein 45 Prozent der Soforthilfen wurden für Möbel und Haushaltsgeräte ausgegeben. Mit 21 Prozent bildete Kleidung einen weiteren großen Posten auf der Ausgabenliste, gefolgt von Schulbedarf und Lernhilfen (13 Prozent) sowie Strom und Miete (5 Prozent).
„Mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche in Bonn sind von Armut betroffen“, so Hamacher und Schneider. „Wir reden hier von jungen Menschen, die nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, die von vielen – für andere – normalen Aktivitäten ausgeschlossen sind – sei es in der Schule, bei Freunden oder im Bildungs- und Freizeitbereich. Armut isoliert von jung an und ist damit ein gesamt-gesellschaftliches Problem, dem sich auch unsere Stadtgesellschaft stellen muss“, betonen beide.
Mit Hilfe von ROBIN GOOD könne die Situation der Kinder und Jugendlichen verbessert und Teilhabe begrenzt ermöglicht werden. „Das spricht uns alle aber nicht davon frei, das Problem strukturell zu lösen“, so Schneider und Hamacher. „ROBIN GOOD ist zu einer festen Größe in der sozialen Landschaft unserer Stadt geworden. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, allen Wegbegleitern und Unterstützern, die dies ermöglicht haben.“

Kreative Spendenübergabe an ROBIN GOOD

Eugen Schramm und Freunde verlosten Graffitis zugunsten bedürftiger Kinder

Der bildende Künstler Eugen Schramm aus Bonn hat zur Erinnerung an einen verstorbenen Freund, René Kurenbach aus Ägidienberg, eine besondere Aktion ins Leben gerufen: Gemeinsam mit dem Freundeskreis haben die Kreativen unter dem Namen „Artsfourlove“ Graffitiwandbilder verlost.

Am 8. Juli haben die Künstler – neben Eugen Schramm gehören dazu Katja Kurenbach, Lusin Euskirchen und Tobias Spannuth – den Erlös in Höhe von 900,13 Euro an den gemeinsamen Familienfonds ROBIN GOOD von Caritas und Diakonie übergeben. „Wir möchten mit unserer Aktion an unseren verstorbenen Freund erinnern und gleichzeitig etwas Nachhaltiges schaffen. Das gelingt uns nun sogar in mehrfacher Hinsicht: Es entstehen Kunstwerke im öffentlichen Raum und bedürftige Kinder werden mit der Spende des Erlöses an den Familienfonds unterstützt“, freut sich die Gruppe Artsfourlove.

Die Übergabe wurde passend zum Thema gestaltet: Die Künstler sprühten den Scheck symbolisch auf eine Leinwand. Andrea Hillebrand nahm das Kunstwerk im Namen des ROBIN GOOD Teams in Empfang: „ROBIN GOOD leistet Akuthilfe, wenn in Familien nicht die Mittel für das Notwendigste vorhanden sind. Um das aufrechterhalten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. In Zeiten wie diesen erst recht. Es freut uns sehr, dass die Künstler diese Arbeit mit ihrem Projekt unterstützen“, schildert Hillebrand dankbar.